Nachhaltig und verantwortungsvoll bauen: Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft
Als Bauträger wollen wir Wohnquartiere und Lebensräume schaffen, in denen Menschen sich langfristig wohl und zuhause fühlen. Deshalb legen wir großen Wert auf nachhaltiges Bauen und wollen mit unseren Bauprojekten höchsten ökologischen Standards gerecht werden. Dazu gehört auch, dass wir unsere Bauprozesse effektiv und umweltbewusst gestalten, um positiv auf unseren ökologischen Fußabdruck einzuwirken.
Nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft wollen wir unsere Materialkreisläufe so optimieren, dass Ressourceneinsatz und Abfallproduktion auf ein Minimum reduziert werden. Wir orientieren uns dabei am Cradle to Cradle Prinzip und möchten unsere Abfälle nicht nur minimieren, sondern effektiv nutzen.

Cradle to Cradle am Bau: Recycling
"Cradle to Cradle“, bedeutet übersetzt „von der Wiege zur Wiege“ und umschreibt damit eine Methode des Materialkreislaufs. Rohstoffe, die wir verwenden, sollen nach ihrer Nutzung wieder in den Kreislauf zurückgeführt und wiederverwendet werden. Im Idealfall fällt kein Müll mehr an.

Unsere langfristige Vision ist die Recyclebarkeit ganzer Gebäude und Quartiere – deshalb achten wir bei der Auswahl unserer Baustoffe auf Wiederverwertbarkeit. Kurzfristig möchten wir vor allem Abbruch- und Aushubmaterialien optimal nutzen. Eines unser Vorzeigeprojekte für die Anwendung des Cradle to Cradle Prinzips ist unser Bauvorhaben SEEBER GÄRTEN in Remseck-Aldingen.

Auf dem ca. 2502 m² großen Grundstück in Neckarnähe befand sich ein Bestandsgebäude aus dem Baujahr 1972. Gemeinsam mit unserem Partner CK Abbruch haben wir ein Konzept für die Wiederverwertung des Bestandsgebäudes entwickelt. Das abgebrochene Material wurde sorgfältig vorsortiert und später für die Bohrebene in der Baugrube genutzt. Dadurch konnten wir etwa 50% des Abbruchsmaterials wiederverwerten. Alles, was für eine Wiederverwertung nicht infrage kam, wurde von CK Abbruch fachkundig und umweltgerecht entsorgt.
Baustellenentwässerung: Grundwasser ist kein Abwasser

Neben der Wiederverwertung von Baumaterial spielt auch die Entwässerung von Baustellen eine elementare Rolle.

Diese verhindert, das Grundwasser in den Bereich der Baugrube eindringt. Auf der Baustelle der SEEBER GÄRTEN hat unsere Projektleitung gemeinsam mit der Stadt Remseck am Neckar eine effektive Lösung für die Wasserableitung gefunden: Anstatt das saubere Grundwasser nach dem Abpumpen in die Abwasseranlage der Kommune einzuspeisen, leiten wir es direkt in den Neckar.

Diese Lösung trägt nicht nur zur Effizienz unseres Bauprozesses, sondern auch zu einer Schonung der Abwasseranlagen bei. Eine echte Win-Win-Situation.

Solche Situationen zu schaffen, geht nur durch enge Vernetzung und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Politik und Gesellschaft müssen genauso Verantwortung übernehmen, wie Unternehmen und ihre Mitarbeiter:innen.

Unsere Projektleitung versucht deshalb nicht nur, Synergieeffekte mit externen Partnern zu schaffen, sondern auch zwischen allen Pflugfelder Bauprojekten.

Synergieeffekte nutzen
Auf der Baustelle unseres Projekts AM GÄMSENBERG in Ludwigsburg beginnen wir zeitnah mit dem Aushub der Baugrube. Das ausgehobene Material wollen wir allerdings nicht einfach abtransportieren, sondern auf einer unsere anderen Baustellen wiederverwenden – beispielsweise als Oberboden für die Außenanlagen oder zur Arbeitsraumverfüllung. Dadurch sparen wir Fahrtwege – für die Ab- und Anlieferung -, Kosten und Rohstoffe. Diese Einsparungen tragen nicht nur positiv zu unserem ökologischen Fußabdruck, sondern auch zu einer Optimierung unserer Baukosten bei. Das wiederum entlastet den Immobilienmarkt in der Region - und damit auch die Wohnungspolitik.
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